Black Out plays the Music of The Shadows (1)

Bis 1989 spielte ich die Bassgitarre in einer Musikband (erst noch namenlos), die ich mit meinem Bruder Armin und zwei weiteren ‚Anverwandten‘ (Heinz Besch und Jochen Landwehr, auch bekannt als Jo Lander) im Januar 1972 gründete. Mein Bruder hatte schon zuvor in einer Band gespielt. Auf einem Dachboden in Bremen-Oberneuland ging es im Januar 1972 los. Grundstock wurden dabei die Gitarrenstücke von den Shadows. Später, als wir uns Black out nannten, kamen mehr und mehr andere Stücke hinzu, dann auch eigene. Als der Dachboden uns zu eng wurde, wechselten wir in die Kellerräume eines Hauses in Oyten, einem kleinen Ort bei Bremen. Dort richteten wir uns dann auch ein kleines Tonstudio ein. Wir waren also so etwas wie eine Schweine-Dachboden-und-Keller-Mucke-Band. Auftritte hatten wir u.a. bei den unterschiedlichsten Bürgerfesten.

Black Out – 1972 – 1989 (Bremen)

Mein Bruder, der die Lead- bzw. Sologitarre spielte, brachte sozusagen die „Shadows“ mit in die Band. Er war ein Fan von dieser britischen Gitarren-Instrumentalband, die zunächst als Begleitgruppe von Cliff Richard auftrat, um dann eigene Wege zu gehen und besonders Anfang der 60er Jahre auf der britischen Insel sehr erfolgreich war. Mit der Zeit erarbeiteten wir uns einen kleinen Fundus an Gitarrenstücken dieser Band. Das war auch ganz gut so, denn zunächst verfügten wir nicht über eine Gesangsanlage – und waren auch noch nicht so firm auf unseren Klampfen (Gitarren) (bis auf meinen Bruder).

Da es nichts mit einer möglichen Black Out-Reunion werden wird, so möchte ich an dieser Stelle dem werten Besucher unsere eingespielten musikalischen Ergebnisse aus dieser Zeit nicht vorenthalten. Hier aber zunächst nur kurze Ausschnitte (a 30 Sekunden) von insgesamt neun Shadow-Stücken – gespielt also von der legendären Band „Black Out“. Später gibt es dann die Stücke in vollständiger Fassung:


Black Out plays the Music of The Shadows (in excerpts)

Hierbei handelt es sich um folgende Instrumentalstücke – und gleichzeitig zum Vergleich (verlinkt) die Originale von den „Shadows“ (eine bunte Auswahl, mal im Original von der Scheibe, mal live in alten Tagen, mal live aus neueren Tagen):

Atlantis
Midnight
Apache
Quatermaster’s Stores
Shadoogie
Man of Mystery
Rise and Fall of Flingel Bunt
Savage
Theme for Young Lovers

Irgendwann eines der Stücke schon einmal gehört? Das kann durchaus sein. Der Sologitarrist der „Shadows“ ist übrigens Hank Marvin. Kein Geringerer als Mark Knopfler (siehe meinen Beitrag: Dire Straits: Sultans of Swing) sagt von sich, in seinem Spiel stark durch das von Hank Marvin beeinflusst worden zu sein.

Natürlich gibt es die Musik von The Shadows auch heute noch im Handel zu erwerben …

Und zuletzt eine traurige Nachricht: Terence „Jet“ Harris (* 6. Juli 1939), Gründungsmitglied der ‚Shadows’ und in den ersten frühen 60er Jahren Bassgitarrist der Gruppe, verstarb vor nicht allzu langer Zeit am 18. März 2011 in Winchester.

Über WilliZ

Wurde geboren (in Berlin-Schöneberg), lebt (nach einem Abstecher nach Pforzheim, längere Zeit in Bremen und Hamburg) in dem Örtchen Tostedt am Rande der Lüneburger Heide - und interessiert sich für Literatur, Musik, Film und Fotografie (sowohl passiv wie aktiv) ... Ach, und gern verreise ich auch!

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