Leo Rosten: Jiddisch – eine kleine Enzyklopädie

Mit der jiddische Sprache habe ich mich hier in meinem Blog schon öfter befasst. Es ist nach allgemeiner Meinung eine aus dem Mittelhochdeutschen hervorgegangene westgermanische, mit hebräischen, aramäischen, romanischen, slawischen und weiteren Sprachelementen angereicherte Sprache, die von den aschkenasischen Juden (die Juden in Mittel-, Nord- und Osteuropa und ihre Nachfahren, z.B. die in die USA … Leo Rosten: Jiddisch – eine kleine Enzyklopädie weiterlesen

Hob Ikh Mir A Mantl – Jiddisch für Anfänger

Beim Evangelischen Kirchentag in Köln vor gut zwei Wochen besuchte mein Sohn ein Konzert mit Klezmermusik, bei dem auch jiddische Kinderlieder vorgetragen wurden. Klezmer bedeutet soviel wie „Gefäß des Liedes“ und entspricht einer jüdischen Volksmusiktradition. Vorgetragen wurden die Lieder von Daniel Kempin. Besonderst beeindruckt war er von einem Kindernlied: Hob Ikh Mir A Mantl: Es … Hob Ikh Mir A Mantl – Jiddisch für Anfänger weiterlesen

Heute Ruhetag (53): Mendele Moicher Sforim – Die Fahrten Binjamins des Dritten

Martin Walser hat, wie berichtet (siehe: Martin Walser: Shmekendike blumen (Duftende Blumen)), die jiddische Literatur für sich entdeckt. Im Mittelpunkt seines als Buch erschienenen Essays steht Scholem Jankew Abramowitsch bzw. Schalom Jakob Abramowitsch (in englischer Schreibweise Sholem Yankev Abramovitsh), der unter dem Namen Mendele Moicher Sforim (Mendele Moykher Sforim, d.h. Mendele der Buchhändler) seine Bücher … Heute Ruhetag (53): Mendele Moicher Sforim – Die Fahrten Binjamins des Dritten weiterlesen

Martin Walser: Shmekendike blumen (Duftende Blumen)

Ikh bin a fedemel, ayngevebt in der groyser shtikl materye, vos geht in der velt fun eybige tsaytn untern nomen yud. Ich bin ein Fädchen, das in den großen Stoff eingewoben ist, den es seit ewigen Zeiten in der Welt unter dem Namen Jude gibt. Sh. Y. Abramovitsh Martin Walser hat die jiddische Literatur für … Martin Walser: Shmekendike blumen (Duftende Blumen) weiterlesen

Isaac B. Singer: Feinde, die Geschichte einer Liebe

Vor geraumer Zeit schrieb ich (Heute Ruhetag (39): Scholem Alejchem – Anatewka): Wer Kafka verstehen will, muss sich auch mit seinem Judentum auseinandersetzen. So wurde Kafka – aber nicht nur er allein – für mich zum Ausgangspunkt, mich mit jüdischer, speziell mit jiddischer Literatur zu beschäftigen. Als Einstieg boten sich da die Erzählungen und Romane … Isaac B. Singer: Feinde, die Geschichte einer Liebe weiterlesen

David Zane Mairowitz/Robert Crumb: Kafka

Vor geraumer Zeit hatte ich in meinem Beitrag Faksimile-Mappe und Graphic Novels zu Franz Kafka einiges Interessante zum Prager Schriftsteller vorgestellt. Inzwischen habe ich mir mit Freuden und Schauern über den Rücken das Buch Kafka des Schriftstellers David Zane Mairowitz mit den Zeichnungen von Robert Crumb, dem Schöpfer von Fritz the Cat, angeschaut und innerhalb … David Zane Mairowitz/Robert Crumb: Kafka weiterlesen

Heute Ruhetag (39): Scholem Alejchem – Anatewka

Wer Kafka verstehen will, muss sich auch mit seinem Judentum auseinandersetzen. So wurde Kafka – aber nicht nur er allein – für mich zum Ausgangspunkt, mich mit jüdischer, speziell mit jiddischer Literatur zu beschäftigen. Als Einstieg boten sich da die Erzählungen und Romane von Isaac B. Singer an, der 1978 als erster und bisher einziger … Heute Ruhetag (39): Scholem Alejchem – Anatewka weiterlesen

Salcia Landmann: Jüdische Witze

„Warum hat Kain Abel erschlagen?“ „Weil Abel ihm alte jüdische Witze erzählt hat.“ Eigentlich mag ich es nicht, wenn in Gesellschaft Leute meinen, die Stimmung durch das Erzählen von Witzen heben zu müssen. Meist sind es schlüpfrige, also ‚unanständige’ Witze, bei denen dann mindestens die Hälfte der Anwesenden pikiert daherschaut. Oder es sind Witze mit … Salcia Landmann: Jüdische Witze weiterlesen

Rotraut Hackermüller: Das Leben, das mich stört

„… ich winde mich auf meinem Liegestuhl fast in Krämpfen, … in den Schläfen bohrt sich jedes Wort ein, die Folge dieser Nervenzerrüttung ist, daß ich auch in der Nacht nicht schlafe“, klagt er, „… fast scheint es mir manchmal, daß es das Leben ist, das mich stört; wie könnte mich denn sonst alles stören?“ … Rotraut Hackermüller: Das Leben, das mich stört weiterlesen

Der Witzableiter (18): Den können Sie echt vergessen

Fortsetzung von: (17): Das Mitleid beim Eigentor Nein, die Kolumne „Der Witzableiter“ von Eike Christian Hirsch, die 1984 im ZEITmagazin erschien, habe ich nicht vergessen. Nach fast fünf Monaten hier endlich der nächste Teil. Heute geht es u.a. um die Frage, warum wir Witze immer wieder vergessen. Hier eine Erklärung. „Sagen Sie, was ist Chuzpe?“ … Der Witzableiter (18): Den können Sie echt vergessen weiterlesen