Du befindest dich im Archiv der Kategorie: Wiedergelesen

08.10.2014

Salman Rushdie: Die satanischen Verse

„… daß er [Gibril] sich verändert hatte, und zwar in erschreckendem Ausmaß, denn er hatte seinen Glauben verloren.“
Salman Rushdie: Die satanischen Verse (S. 47)
Die satanischen Verse (englischer Originaltitel The Satanic Verses) ist ein Roman des Schriftstellers Salman Rushdie, der von indischen Immigranten in Großbritannien handelt und teilweise vom Leben des Propheten Mohammed inspiriert ist. Das [...]

Den ganzen Beitrag lesen...
10.09.2014

Theo Löbsack: Die manipulierte Seele

Wenn es wahr ist, daß Freude und Leid, Liebe und Haß, Aggression, Güte und ähnliche Regungen für unser Menschsein bezeichnend sind, und wenn dieses Menschsein bisher für eine gezielte Veränderung unzugänglich war, so wissen wir heute: Diese Gewißheit gibt es nicht mehr.
Denn Gefühle wie Zuneigung und Wut, Angst und Wonne lassen sich seit jüngster Zeit [...]

Den ganzen Beitrag lesen...
09.09.2014

Margaret Atwood: Der Report der Magd

Da Rahel sah, daß sie dem Jakob kein Kind gebar,
beneidete sie ihre Schwester und sprach zu Jakob:
Schaffe mir Kinder; wo nicht, so sterbe ich.
Jakob aber ward sehr zornig auf Rahel und sprach:
Bin ich doch nicht Gott, der dir deines Leibes Frucht nicht geben will.
Sie aber sprach: Siehe, da ist meine Magd Bilha:
Gehe zu ihr, daß [...]

Den ganzen Beitrag lesen...
22.07.2014

Isaac B. Singer: Feinde, die Geschichte einer Liebe

Vor geraumer Zeit schrieb ich (Heute Ruhetag (39): Scholem Alejchem – Anatewka):
Wer Kafka verstehen will, muss sich auch mit seinem Judentum auseinandersetzen. So wurde Kafka – aber nicht nur er allein – für mich zum Ausgangspunkt, mich mit jüdischer, speziell mit jiddischer Literatur zu beschäftigen. Als Einstieg boten sich da die Erzählungen und Romane von [...]

Den ganzen Beitrag lesen...
24.06.2014

Anthony Burgess: 1985

[...], daß die zwölf Apostel die erste Gewerkschaft gewesen seien, daß Christus für das Prinzip der Koalitionsfreiheit den Tod erlitten habe, und daß das Königreich des Himmels eine proletarische Demokratie bedeute. (S. 245 f.)
„1984“ hieß der Welterfolg von George Orwell, eine düstere Zukunftsvision, in der sich drei totalitäre Staaten die Macht auf Erden teilten und [...]

Den ganzen Beitrag lesen...
18.06.2014

Milan Kundera: Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

In meinem Beitrag Idylle & Kitsch bin ich einmal kurz in die Gedankenwelt des Milan Kundera eingetaucht. Kundera ist 1929 als Sohn eines Konservatoriums-Professors in der Tschechoslowakei geboren, war Mitglied der kommunistischen Partei – wie viele seiner Altersgenossen auch. Und wie viele andere Künstler so war er in den 1950er Jahren und zu Beginn der [...]

Den ganzen Beitrag lesen...
12.06.2014

Idylle & Kitsch

Die Verbrüderung aller Menschen dieser Welt wird nur durch den Kitsch zu begründen sein.
Niemand weiß das besser als die Politiker. Ist ein Fotoapparat in der Nähe, stürzen sie sich sofort auf das erstbeste Kind, um es auf den Arm zu nehmen und auf die Wangen zu küssen. Der Kitsch ist das ästhetische Ideal aller Politiker, [...]

Den ganzen Beitrag lesen...